Programm

5.11.2018 Montag

  • 13:00 - 14:00

    REGISTRIERUNG UND LUNCH

  • 14:00 - 15:00

    PLENARTEIL

  • Begrüßung durch die Geschäftsführung des DPJW und Partner

  • Vortrag „Europäischer Austausch von Unterrichtskonzepten: Wie Science on Stage MINT-Lehrkräfte motiviert

  • Organisatorisches

  • 15:15 - 17:00

    WORKSHOPS (GRUPPE I)

  • Mit (sozialen) Abkürzungen kommt man stets weiter Gruppe – Vielfalt – Oberflächlichkeit. (Jarosław Moeglich)

    Der Workshop widmet sich dem Prozess der Stereotypisierung. Die Teilnehmenden erfahren, dass sie ohne Stereotype nicht funktionieren könnten und das ein Stereotyp nichts schlechtes ist. Eine Übung wird es ermöglichen, das Entstehen eines Stereotyps zu erleben und den Mechanismus zu begreifen.
    Jarosław Moeglich - Psychologe, Psychotherapeut der Positiven und Transkulturellen Psychotherapie und Mitarbeiter einer großen Firma. Verheiratet mit Marta und Vater der zweijährigen Tekla.

  • Die kleine Geschichte der Kinderrechte und Menschenrechte für Menschen mit Behinderung – mit Praxisteil. (dr Carola Rudnik)

    Im Workshop führe ich Interessierte an das Thema Kinderrechte und Menschenrechte für Menschen mit Behinderung heran. Die Teilnehmenden lernen die Geschichte der Menschenrechte kennen und erarbeiten sich spielerisch die verschiedenen Konventionen anhand eines Quizzes und eines Brettspieles. Der Impuls wird durch aktive Angebote an die Gruppe unterbrochen und vervollständigt. Die eingesetzten Materialien und Methoden liegen in Polnisch und Deutsch vor.
    Ein paar Worte über mich: Ich heiße Dr. Carola Rudnick, bin Kulturwissenschaftlerin/Historikerin und bin seit 2012 die wissenschaftliche und pädagogische Leiterin der „Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg. Ich habe diverse menschenrecht- und gedenkstättenpädagogische Materialien und Methoden entwickelt, die ich bei über 800 Gästen p. a. bei meinen ein- bis mehrtägigen Seminaren einsetzte.
  • Der Schall der Karotte. MINT-Themen im Jugendaustausch. (Adam Zahler)

    Der größte Teil der wissenschaftlichen Forschungen, Erfindungen und Konstruktionen basiert heutzutage auf Teamarbeit. Der Schlüssel zum Erfolg ist dabei eine gute Aufgabenverteilung je nach individueller Kompetenz, eine stimmige Kommunikation untereinander und eine attraktive Präsentation der Teamleistung. Während des Workshops werden wir versuchen herauszufinden, wie man – ausgehend von einem einfachen Experiment mit handelsüblichen Materialien – zu wissenschaftlichen Erkenntnissen kommt. Konkret werden Wellenphänomene, genauer gesagt Schallwellen als Beispiel für mechanische Phänomene und Klänge, besprochen. Dabei wird das Experiment, das auch im Schulunterricht der MINT-Fächer zum Einsatz kommt, praktisch getestet und geprüft, ob gleichzeitig die im Lehrplan enthaltenden allgemeinen Anforderungen umgesetzt werden.


    Ein paar Worte über mich: Adam Zahler arbeitet seit 8 Jahren als Trainer im Wissenschaftszentrum Kopernikus (CNK) und leitet Workshops im Chemie- und Physiklabor. Als Mitarbeiter der Bildungswerkstatt des CNK erarbeitet er u.a. Bildungskonzepte, die in Schulen eingesetzt werden. Absolvent (Chemie) der Technischen Universität Warschau (Politechnika Warszawska).
  • Wo gibt’s die Kohle, Ole?!? Tipps zu Drittmitteln für internationale Jugendbegegnungen

    Eine deutsch-polnische Jugendbegegnung kostet Geld! Das wissen die Menschen am besten, die sie organisieren und dabei mit den knappen Mitteln, die das DPJW zur Verfügung stellt sowie den Beiträgern der Teilnehmenden auskommen müssen. Meist ist es nicht viel Geld was fehlt, um den Beitrag der Schülerinnen und Schüler etwas zu senken, einen besonderen Ausflug zu machen oder den Eintritt in ein besonders teures Museum zu finanzieren.
    Vor diesem Hintergrund setzen sich die Teilnehmenden des Workshops mit der Frage auseinander, welche weiteren Quellen für Drittmittel es neben dem DPJW gibt und wie diese gezielt genutzt werden können. Neben theoretischen Begriffsklärungen und inhaltlichem Input ist vor allem viel Raum für Austausch und Diskussion vorgesehen.
    Dabei stehen Schulen als Träger des deutsch-polnischen Jugendaustauschs im Mittelpunkt der Diskussion. Die Teilnehmenden analysieren Netzwerke, über die Schulen verfügen und überlegen, inwiefern diese auf lokaler Ebene zur Drittmittel-Akquise genutzt werden können. In diesem Zusammenhang soll auch überlegt werden, wie sich Geschichte(n) internationaler Jugendbegegnungen am besten „erzählen” lassen, um Fördergeber zu überzeugen.
    Ein paar Worte über mich: Michael Teffel, Fundraiser beim DPJW, war selbst viele Jahre bei einem Träger der internationalen Jugendarbeit beschäftigt und musste dort für jedes einzelne Projekt Drittmittel akquirieren
  • „Untypischer Tourismus”. Deutsch-polnische Jugendbegegnungen in Gedenkstätten des Zweiten Weltkriegs. (Stanisława Piotrowska)

    Gedenkstätten als Orte des Austauschs, der Bildung und Förderung von Zivilcourage. Typologie der mit dem Zweiten Weltkrieg verbundenen Gedenkstätten. Deutsch-polnische Jugendbegegnungen in den ehemaligen deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagern – Fokus auf Wissen oder emotionale Wirkung?     Beispielhafte Bildungsangebote ausgewählter Bildungseinrichtungen von Gedenkstätten. Antragsstellung beim DPJW.
    Ein paar Worte über mich: Stanisława Piotrowska, Doktorantin am Historischen Institut der Johannes Paul II Universität in Krakau, Trainerin der historisch-politischen Bildung, ehemalige Mitarbeiterin des DPJW und einer für schulischen und außerschulischen Austausch zuständigen Zentralstelle des DPJW.
  • „Alibi. Bingo. Chaos.” – wie die Kommunikation im Austausch gefördert werden kann. (Christoph Schneider-Laris)

    Workshops zur Sprachanimation mit Präsentation der neuen DPJW-Publikation „Alibi. Bingo. Chaos.“  Diese Publikation entstand auf Anregung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Zip-Zap“, der  jährlich stattfindenden Workshopreihe des DPJW zur Sprachanimation. Gestützt auf die langjährige pädagogische Erfahrung der Workshopleiterinnen und Workshopleiter in der internationalen Jugendarbeit haben wir 38 Übungen zur Sprachanimation in dem Buch zusammengetragen. Sie sollen für Organisatorinnen und Organisatoren bzw. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren von Jugendbegegnungen Inspirationsquelle bei der Planung und Durchführung eigener deutsch-polnischer Austauschprojekte sein.
    Sprachanimation ist eine Methode zur Arbeit mit internationalen Gruppen, bei der die Fremdsprache und die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Kulturen als Medium genutzt werden. Bei den Übungen geht es um Integration, Kommunikation und Zusammenarbeit in der Gruppe, wobei die Fremdsprache gleichsam nebenbei gelernt wird.
    Ein paar Worte über mich:    begeistert vom deutsch-polnischen Jugendaustausch als Teilnehmer einer Jugendbegegnung im Alter von 18 Jahren
    Trainer für Fortbildungen u.a. im Bereich Sprachanimation seit ca. 10 Jahren, langjährige Mitarbeit in Bildungsstätten für deutsch-polnische Jugendprojekte im grenznahen Raum in Bad Muskau sowie in Mikuszewo.
    Referent für den deutsch-polnischen Freiwilligendienst bei den Paritätischen Freiwilligendiensten Sachsen
  • „Haben wir uns wirklich erst gestern kennengelernt?“– Methoden zur Unterstützung der Gruppendynamik bei deutsch-polnischen Begegnungen. (Ines Ackermann)

    - Rahmenbedingungen für Nähe und gute Stimmung in der Gruppe reflektieren
    - kurze und längere Methoden zur Unterstützung der Gruppendynamik ausprobieren und evtl. für Zielgruppe adaptieren.
    Ein paar Worte über mich: Freiberufliche Trainerin und Dolmetscherin. Sie studierte Polonistik, Osteuropastudien und Deutsch als Fremdsprache in Berlin, Wrocław und Tomsk. 2015 promovierte sie über die polnische Minderheit in Litauen und Belarus an der Universität Warschau. Sie ist DPJW- Trainerin, arbeitet mit Freiwilligen aus dem Globalen Süden und leitet Fortbildungen u. a. zu den Themen Sprachmittlung, Sprachanimation, Diversität und Methoden für internationale Projekte sowie deutsch-polnische und trinationale Partnerbörsen.
  • Digitale Tools und Apps in der internationalen Jugendarbeit! (Magdalena Zatylna)

    Soziale Medien, technologische Neuerungen, Apps und die neusten Internet-Tools hageln auf uns ein. Jugendliche bewegen sich problemlos in dieser neuen Infor­mations­welt und surfen stundenlang im Internet. Und wir? Wie kann man einen kühlen Kopf bewahren und eine App wählen, die in der Arbeit mit Jugendlichen funk­tioniert?
    Während des Workshops werden wir einige praktische Tools vorstellen und aus­probieren, die die Teil­nehmenden in ihrer Arbeit mit Jugendlichen nutzen können. Wir werden erfahren, wie wir selbst ohne professionelle Unterstützung einen Flyer ansprechend layouten können, wie eine Stadtrallye mit Smartphone abläuft und wie spannende Workshops mithilfe von Apps geplant werden können. Wir zeigen außer­dem, wie die Projektdokumentation und Posts in den sozialen Medien mit multi­medialen Elementen bereichert werden können. Für die Teilnahme am Work­shop ist das Mitbringen eines Smartphones/Tablets erforderlich.

    Ein paar Worte über mich: Magdalena Zatylna ist Absolventin der Germanistik an der Universität Wrocław. Sie ist Diplom-Businesstrainerin der Trainerschule MERITUM in Katowice und hat ein einjähriges Praktikum am Therapieinstitut Gestalt in Krakau absolviert. Vor kurzem beendete sie ihr berufsbegleitendes postgraduales Studium  Social Media&Content Marketing an der AGH in Krakau. Seit 2009 ist sie mit verschiedenen NGOs verbunden. Sie verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz als Trainerin im internationalen Jugendaustausch sowie in der non-formalen Erwachsenenbildung. Magdalena Zatylna ist in den Bereichen persönliche Entwicklung, soziale Kompetenzen, Vielfalt, Anti­diskriminierung sowie Projektmanagement und soziale Medien spezialisiert.  Seit fünf Jahren arbeitet sie als Leiterin des Referats Koordination im Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) und ist hier für die Koordination und das Controlling der Eigen­veranstaltungen sowie für die Strategie der DPJW-Programmarbeit verantwortlich.
  • Neue Techniken in Austauschprojekten (Mobiles Bildungszentrum, Stiftung Fundacja Rozwoju Systemu Edukacji)

    Während des im Mobilen Bildungszentrum organisierten Workshops wird das europäische Bildungsprogramm eTwinning vorgestellt. Im Rahmen von eTwinning können Lehrer/-innen und Schüler/-innen in Europa über das Internet zusammenarbeiten, Bildungsprojekte umsetzen und dabei individuelle Kompetenzen entwickeln und perfektionieren. Erfahrene Lehrer/-innen erzählen über die Vorteile, die sich aus der Teilnahme am Programm ergeben, und zeigen, wie die Zusammenarbeit in der Praxis aussieht. Die Teilnehmenden werden auch die Gelegenheit haben, im Rahmen der Akademie eTwinning an Kursen teilzunehmen. Dabei handelt es sich um Präsentationen moderner Lehrmethoden und Techniken, die sowohl in Bildungsprojekten als auch im regulären Schulunterricht eingesetzt werden können.
  • 17:00 - 17:45

    Kaffeepause

  • 17:45 - 19:00

    Ideenforum

  • 20:00 -

    Abendessen

6.11.2019 Dienstag

  • 9:00 - 10:45

    WORKSHOPS (Gruppe II)

  • 10:45 - 11:15

    Kaffeepause

  • 11:15 - 13:00

    WORKSHOPS (Gruppe III)

  • 13:15 - 14:15

    Plenarteil

  • Aktuelles aus dem DPJW

  • Sei der Lehrer, der Du immer sein wolltest. (Jarosław Moeglich)

  • Danksagung und Verabschiedung

  • 14:15 -

    Lunch

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